AGB

Präambel

Die ÖKO-Service BeschäftigungsGmbH, der Verein ARGE Müllvermeidung und der Verein BAN (im Folgenden „Auslober“ genannt) schreiben die „REUSE INNOVATION CHALLENGE“ (im Folgenden “Challenge” genannt) aus. Die StadtLABOR Innovationen für urbane Lebensqualität GmbH (im Folgenden „Organisatorin“ genannt) ist im Auftrag der Auslober für die Organisation und Moderation der Challenge verantwortlich.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die vertraglichen Beziehungen zwischen den Auslobern und allen Einreichern bzw. den einreichenden Teams (im Folgenden “Ideengeber” genannt) der Challenge.

1. Ablauf der Challenge

1.1. Ideengeber können während des Anmeldezeitraums (Phase 1) ihre Konzepte über die Webseite www.reuse-innovation-challenge.at einreichen.

1.2. Die eingereichten Konzepte werden nach Einreichschluss der ersten Phase der Challenge von den Auslobern vorausgewählt. Zu dieser Vorauswahl können Fachleute beigezogen werden. Die Auslober sind berechtigt, Ideengeber und deren Konzepte ohne Angabe von Gründen auszuscheiden. Die Ideengeber werden über eine solche Entscheidung selbstverständlich verständigt.

1.3. Aus allen eingereichten Ideen / Konzepten werden jene mit großem Umsetzungspotenzial für die zweite Phase ausgewählt.

1.4. Beim finalen Pitch (Phase 2) werden von einer Jury aus unabhängigen ExpertInnen die besten Umsetzungsprojekte ausgewählt. Die Mitglieder der Jury, sowie die Auslober sind nicht verpflichtet, die Entscheidungsgründe der Jury zu veröffentlichen und den Ideengebern mitzuteilen. Ideengeber stimmen ausdrücklich zu, dass sie die Entscheidungen der Jury akzeptieren, und dass ihnen dagegen kein Rechtsmittel zusteht.

2. Rechte und Pflichten der Ideengeber

2.1. Ideengeber können ihre Einreichung bis zur finalen Challenge-Phase (Pitch) jederzeit ohne Angabe von Gründen zurückziehen.

2.2. Bei Veranstaltungen, die im Rahmen der Challenge stattfinden, werden Fotos und allenfalls auch Video-Aufnahmen gemacht. Diese Fotos/Viedeos können in Zusammenhang mit der Bewerbung und Dokumentation der Challenge veröffentlicht werden, teilweise unter namentlicher Nennung der Ideengeber, insbesondere in Printmedien aber auch elektronischen Medien wie Websites oder Social-Media-Profilen. Die Ideengeber stimmen diesen Veröffentlichungen ausdrücklich zu.

3. Geistiges Eigentum

3.1. Alle Rechte an geistigem Eigentum hinsichtlich des über die Webseite eingereichten Gedankenguts bleiben bei den Ideengebern.

3.2. Sollte eine Idee umgesetzt werden, gilt es, eine neue Vereinbarung zwischen den Auslobern und dem/den Ideengeber/n zu treffen.

4. Rechte und Pflichten der Auslober

4.1. Die Auslober werden die eingereichten Konzepte mit Unterstützung der Organisatorin sowie FachexpertInnen sorgfältig und nach objektiven Kriterien auswählen.

4.2. Die Auslober sind berechtigt, die Challenge – auch kurzfristig und ohne Angabe von Gründen – abzusagen.

4.3. Die Auslober verpflichten sich, vertrauliche Informationen über die eingereichten Konzepte vertraulich zu behandeln und sie an Dritte weder weiterzuleiten oder auf sonstige Art und Weise zugänglich zu machen. Vertrauliche Informationen dürfen nur zu Zwecken der Challenge und nur an berechtigte Personen weitergegeben werden, die aufgrund ihrer Tätigkeit (Jury-Mitglied) bei der Challenge einer Geheimhaltungsverpflichtung unterliegen.

4.4. Die Auslober haben im Fall des Ausscheidens eines Konzeptes aus der Challenge sämtliche Dokumente und Unterlagen, die vertrauliche Informationen enthalten oder verkörpern, auf Verlangen an dessen Ideengeber zurückzugeben und alle (auch elektronischen) Kopien dauerhaft zu löschen.

5. Belohnungen für die Ideengeber

5.1. Die Teilnahme bei der Challenge erfolgt für jeden Ideengeber auf eigene Kosten und eigenes Risiko. Für den durch die Ideengeber geleisteten Arbeitsaufwand besteht gegenüber den Auslobern kein Anspruch auf eine Belohnung oder Entschädigung.

5.2. Die Einreichung einer Idee führt zu keinerlei Rechtsanspruch welcher Art auch immer, unabhängig davon, ob die Idee letztlich ausgezeichnet wird oder nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

6. Schlussbestimmungen

Auf die vorliegenden AGB und die vertragliche Beziehung zwischen den Auslobern und dem Ideengeber findet ausschließlich österreichisches Recht Anwendung. Gerichtsstand ist Graz. Stand der AGB: 22.01.2019

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